Was Krieg anrichtet:
Kinder aus Tschetschenien zeichnen ihre Erlebnisse
mit einer Photodokumentation von Elisabeth Petersen

Kantonsschule Schaffhausen, Pestalozzistr. 20, Schaffhausen, 6. bis 27. Januar 2006

Der Krieg in Tschetschenien dauert inzwischen mehr als zehn Jahre. Morde, Verfolgungen, Sašuberungen, Flucht und Vertreibung haben die Menschen seelisch und košrperlich schwer gezeichnet. Elisabeth Petersen hat in den letzten vier Jahren auf ihren Reisen in den Nordkaukasus, viele Schulen in Tschetschenien und Inguschetien besucht und dort immer wieder die Lehrer um Bilder gebeten; von ihr stammt auch die begleitende Fotoreportage. Zeichnungen und Fotos zeigen eine Welt, wie sie erschreckender nicht sein kann. Eine Welt ohne Krieg kennen die Kinder nur aus den Erzašhlungen der Ašlteren. Zeichnen, Malen, Dichten und Tanzen helfen den Kindern und Jugendlichen, Leid und Bedrašngnis gegen aussen zu formulieren .

Öffentliche Vernissage: Freitag, 6. Januar 2006, 16.00 Uhr

Einführung: Elisabeth Petersen, die die Ausstellung initiiert und realisiert hat, sowie
zwei junge Tschetscheninnen: Selita Murzaeva und Kheda Ibragimova (Schülerin der Kantonsschule Schaffhausen).

Begleitprogramm: 18. Januar 2006, 16.00 Uhr, Aula der Kantonsschule Schaffhausen, Vortrag: "Tschetschenien: Der vergessene Krieg" von Elisabeth Petersen unter Anwesenheit von tschetschenischen Jugendlichen.

Informationen unter: 044 362 17 65



 
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