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Ursula Brunner - "Die Geschichte der Bananenfrauen oder: Wie entsteht Fair trade"
Die Weltbevölkerung gab im vergangenen Jahr knappe vier Millionen Franken für Produkte aus fairem Handel. Das waren 47 Prozent mehr als im Jahr 2007. Ursula Brunner ist an diesem Erfolg beteiligt. Wenige, aber vielseitig begabte Frauen sammelten sich in den siebziger Jahren um die Pfarrfrau Ursula Brunner. Mit Film- und Informationsveranstaltungen gingen sie auf die Strasse, um den Menschen zu zeigen, dass wir für Produkte aus der Dritten Welt zu wenig bezahlen. Die Banane diente als Beispiel. „Das Denken hat uns zum Erkennen geholfen, das Erkennen hat uns zum Handeln getrieben“, so beschreibt Brunner den Anfang ihrer Bewegung. Als „Bananenfrauen“ von Frauenfeld entwickelten sie weltumspannende Aktivitäten. Schritt für Schritt arbeiteten sie sich in die Zusammenhänge der Weltwirtschaft und des Welthandels ein. |
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