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Erinnerungsbücher (Memory-Books) sind kleine Hefte mit eingeklebten Bildern und Texten,
in denen HIV-positiv erkrankte Eltern ihre Bräuche, Gedanken und Wünsche für ihre
Kinder formulieren. In Uganda und anderen Ländern Afrikas sind diese bewegenden
Tagebücher oft das einzige Erbe, das todkranke Mütter hinterlassen können. Offen und
ehrlich, gleichzeitig sehr sensibel wird den Kindern nahegebracht, dass sie bald auf sich
alleine gestellt sein werden. Eltern und Kinder finden in dem Prozess des gemeinsamen
Erinnerns und Schreibens unerwartete Stärke und Trost.
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