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Kalsang Chokteng "Verfolgte Tibeter"
China präsentiert sich ein Jahr vor den Olympischen Spielen in Peking weltoffen und demokratisch. Die Wirklichkeit sieht anders aus: Verhaftungswellen gegen Bürgerrechtler und Journalisten, 760’000 Gefangene ohne rechtsstaatliche Prozesse, 8000 Erschiessungen pro Jahr, volle Zwangslager, Folter. Die Menschenrechtssituation in China hat sich im Jahr 2006 gemäss Human Rights Watch drastisch verschlechtert. Das gilt auch für Tibet.
Während des blutig niedergeschlagenen Aufstands der Tibeter vom 10. März 1959 starben Zehntausende. Der Dalai Lama floh mit 80’000 seiner Landsleute nach Indien. Darunter war auch der 1950 in Lhasa geborene Kelsang Chokteng, der kurz darauf ins Kinderdorf Pestalozzi in Trogen kam. Nach seiner Ausbildung kehrte er für drei Jahre nach Indien zurück und verwaltete ein tibetisches Flüchtlingsspital.
Kelsang Chokteng war Mitgründer des Vereins «Tibeter Jugend In Europa» und der «Gesellschaft Schweizerisch-Tibetische Freundschaft». 1998 wurde er Präsident der Tibeter Gemeinschaft in der Schweiz und Liechtenstein. Lange Zeit war er Mitglied des Stiftungsrates des Tibet Instituts in Rikon im Tösstal.
In einer zweiten Veranstaltung, am Dienstag, 27. März 2007, 19.30 Uhr an der AKSA, wird der NZZ-Redakteur Urs Schoettli zu China referieren.
Datum/Zeit: Donnerstag, 1. März 2007
Ort: Aula der Alten Kantonsschule, Bahnhofstrasse 91, Aarau
Eintritt: Fr. 15.-/ Fr. 10.- ermässigt
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