Prof. Dr. Robert Hotz: "'Ukraine: Land an der Grenze"

«Ein Ukrainer nimmt nicht nur, sondern gibt auch», so beschreibt Pater Robert Hotz jene Einwohner des Landes, das zu seiner zweiten Heimat wurde. Seit fast 20 Jahren leistet er Hilfe in der Ukraine. Mit rund 20 Millionen Franken Spendengeldern unterstützte sein Hilfswerk mehr als 50 medizinische und soziale Institutionen von Spitälern über Schulhäuser
bis zu Kinderheimen und ist auch weiterhin tätig.

Obwohl die Ukraine sehr unter dem sowjetischen System gelitten hat, geht es dem Land heute schlechter als in den letzten Jahren des kommunistischen Regimes, und zwar wirtschaftlich und politisch. Einzig kulturell, vor allem im Bereich der Musik, blüht die Ukraine, so die Aussage von Hotz. Die Ukraine gehört zu den von der Finanz- und Wirtschaftskrise
am stärksten betroffenen Ländern. Trotz dieser tiefen Krise ist politisches Handeln von Regierung, Parlament und Präsident seit Monaten kaum mehr wahrzunehmen.

Prof. Dr. Robert Hotz, wurde 1935 in Zürich geboren, trat 1956 in den Jesuitenorden ein und studierte nach dem Besuch des Lehrerseminars in Küsnacht Philosophie und Slawistik in München sowie Theologie in Lyon. Er war lange Zeit journalistisch für verschiedene Rundfunkanstalten als Berichterstatter über Russland und den osteuropäischen Raum und auch als Dozent an der Universität St. Gallen tätig. Die medizinische Fakultät der Universität Lviv (Lemberg) ernannte ihn zum Professor h.c.. Hotz ist Ehrenbürger dieser Stadt und die Ukraine würdigte sein Wirken mit einer Briefmarke.

Datum/Zeit: Montag, 28. September 2009, 19.30 Uhr
Ort: Aula der Alten Kantonsschule, Bahnhofstrasse 91, Aarau
Eintritt: Fr. 15.-/ Fr. 10.- ermässigt

 
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