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"Rückblick auf die Tätigkeit im Dienste der Schweizer Diplomatie" Herr a. Botschafter Dr. iur. Carlo S. F. Jagmetti, 1932, war 35 Jahre im
diplomatischen Dienst der Schweiz. Während seiner Botschaftertätigkeit in
den USA geriet er mitten in den Konflikt um die nachrichtenlosen Vermögen,
der die Beziehungen zwischen der Schweiz und den USA aufs Äusserste
belastete. Die Veröffentlichung eines vertraulichen Lageberichtes aus seiner
Feder in der SonntagsZeitung führte 1997 unter dramatischen Umständen zum
Rücktritt von Herrn Jagmetti. Unter dem Titel Alte Schatten, neue Schatten
Zeitzeuge in den USA 19951997 ist vor kurzem im NZZ-Verlag seine sehr
lesenswerte Darstellung der damaligen Ereignisse erschienen.
Herr Jagmetti begann seine Karriere im Diplomatischen Dienst 1962 mit ersten
Stationen in Rom, Bern, London und Saigon. Bereits kurz nach seinem Eintritt
ins damalige Eidg. Politische Departement war er mit aktuellen Problemen
seiner Zeit befasst. Hierzu gehörten der Biafrakonflikt und die
Entschädigungsverhandlungen mit Kuba. An den Beziehungen der Schweiz zu
Europa arbeitete er in leitender Funktion mit: zunächst als
stellvertretender Chef und dann als Leiter der Schweizer Delegation bei EFTA
und GATT in Genf (19731980), zuletzt auch bei der ECE/UNO und UNCTAD, vor
allem aber als Chef der schweizerischen Mission bei der Europäischen
Gemeinschaft in Brüssel (19821987). Er war Botschafter seines Landes in
Südkorea (19801982), Frankreich (19871993) und in den Vereinigten Staaten
(19931997).
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