![]() |
„Dresden nach der Flutkatastrophe“ Dresden galt einst als «Elb-Florenz». Nach zwei durch Menschenhand
verursachten Zerstörungen, den alliierten Luftangriffen vom Februar
1945 und
dem realsozialistischen Städtebau, folgte im vergangenen Monat
die
Flutkatastrophe. Die Aufbauarbeit des letzten Jahrzehnts nach dem Untergang
der DDR wurde durch das Hochwasser wieder zunichte gemacht. Die Schäden
sind
verheerend, für Gebäude wie für Menschen. Aber nicht
nur in den grossen
Städten, sondern auch in den kleinen Dörfern des Hinterlandes
hat das Wasser
Häuser mitgerissen und weite Landflächen überschwemmt.
Unzählige Menschen
sind obdachlos geworden oder haben ihre Existenz verloren.
Die Klasse 3H der Alten Kantonsschule Aarau war vom 8. 13. September
2002
in Dresden und Umgebung. Dort haben die Schüler mit Betroffenen
gesprochen
und sich ein Bild vom Ausmass der Verwüstungen gemacht. Filmisch
und
photografisch haben einige die Hochwasserschäden dokumentiert.
In einem
Vortrag und mit Bildern werden sie zeigen, welch schwere Folgen eine
solche
Naturkatastrophe hat.
Das am Abend gesammelte Geld soll zwei Familien zugute kommen: der Dresdner
Familie Herrmann, deren Haus vollständig verwüstet wurde,
und der
Bauernfamilie Klingner in Radebeul, die ihre gesamte landwirtschaftliche
Fläche verloren hat. Unterstützt wird die Veranstaltung durch
den Rotary
Club Aarau.
Im Anschluss an die Präsentation können sämtliche Projekte
der Klasse zur
Stadt Dresden und der ehemaligen DDR im Rahmen einer Ausstellung besichtigt
werden.
|
©
Forum für Zeit-Zeugen 2003 | designd by crabb |
||||||