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Hideto Sotobayashi - "Hiroshima, 6. August 1945"
Im Die Zerstörung Hiroshimas markiert ein Schlüsselereignis des 20. Jahrhunderts. Um die Hintergründe ausloten zu können, muss man das Ereignis in den historischen Kontext stellen. Zwar sei indirekt mit den Atombombenabwürfen die japanische Kapitulation erzwungen worden, aber in erster Linie ging es um ein skrupelloses Experiment und um eine unmissverständliche Warnung an die Adresse Moskau.
Vorschläge, die Bombe auf rein militärische Anlagen oder unbewohntes Gebiet abzuwerfen, um ihre Wirkung zu demonstrieren, wurden abgelehnt. Eindeutig war das menschliche Leid beabsichtigt.
Als am 6. August 1945 die Atombombe über der Stadt abgeworfen wurde, waren 90 Prozent der Menschen in einem Umkreis von 0,5 km um den „Ground Zero“ sofort tot.
Einer der Überlebenden dieses Infernos ist der damals 16-jährige Hideto Sotobayashi. Er verlor seine Mutter durch die Katastrophe. Sotobayashi studierte Physik und Chemie in Tokio und Berlin und wurde später Professor an der TU Berlin sowie am Max-Planck-Institut für physikalische Chemie der Hochpolymere. „Nukleare Waffen sind die schlimmsten Waffen, die jemals in der Menschheitsgeschichte entwickelt und angewandt wurden. Wir dürfen die Folgen nicht vergessen, sonst wird es sich wiederholen“. Sotabayashi spricht dabei insbesondere das körperliche und seelische Leid an. Sein Zeitzeugenbericht wird mit einem Kurzfilm ergänzt.
Datum/Zeit: 28. August 2008, 19.30 Uhr
Ort: Aula der Alten Kantonsschule, Bahnhofstrasse 91, Aarau
Eintritt: Fr. 15.-/ Fr. 10.- ermässigt
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