Klaus Traube - "Klimaschutz durch Atomenergie? – Zur Debatte um eine Renaissance der Atomenergie"

Atomenergie – eine zwischenzeitlich verpönte Technologie – ist wieder salonfähig geworden. Mit ihren Neubauplänen liegt die Schweizer Atomlobby somit voll im internationalen Trend.
Klaus Traube, ehemaliger Manager von Interatom, der wesentlich den schnellen Brüter von Kalkar mitentwickelt hatte, wandelte sich vom Befürworter zum vehementen Kritiker der Atomenergie. Er wird an diesem Abend nicht nur über sicherheitspolitische Aspekte der Kernenergie sprechen, sondern die Bedeutung der Kernenergie für den Klimaschutz aufzeichnen. Gesundheitsschäden durch radioaktive Strahlung, das unlösbare Atommüll- Problem und die schwindenden Uranvorkommen sind mit einzubeziehen. Daneben wird Klaus Traube einen Überblick über die umfangreichen ökonomischen und gesellschaftlichen Kosten der Nutzung von Atomenergie geben.
Klaus Traube, 1928 in Hannover geboren, studierte nach dem Krieg Maschinenbau und romanische Philologie. Er machte eine steile Karriere und arbeitete von 1959-76 in der deutschen und amerikanischen Atomindustrie. Seit 1976 ist er wissenschaftlich und beratend im Bereich Umwelt und Energie tätig, war 1990-97 Direktor des Instituts für Energiewirtschaft und Politik an der Universität Bremen, danach führte er freiberufliche und ehrenamtliche Politikberatung durch; er war u.a. energiepolitischer Sprecher des B.KWK – des Bundesverbandes Kraft- Wärme- Kopplung - und energiepolitischer Berater des DNR – des Deutschen Naturschutzringes.

Datum/Zeit: Freitag, 24. Oktober 2008, 19.30 Uhr
Ort: Aula der Alten Kantonsschule, Bahnhofstrasse 91, Aarau
Eintritt: Fr. 15.-/ Fr. 10.- ermässigt


 
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