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Karin Wenger - "Checkpoint Huwara"
Der Nahostkonflikt findet im Westen mehrheitlich in den Schlagzeilen statt. Wohin aber
hat der Konflikt die zwei Gesellschaften geführt?
„Für den Konflikt, das Leiden, den Irrsinn brauchen die Menschen eine Rechtfertigung.
Deshalb werden auf beiden Seiten Helden geschaffen. In Israel werden Soldaten zu Helden
stilisiert, und die Häuser in den palästinensischen Flüchtlingslagern sind mit
Märtyrerpostern gepflastert. Diese Helden sind wiederum die Vorbilder der nächsten
Generation. Ein Teufelskreis“. Einige dieser Männer – israelische Elitesoldaten und
palästinensische Widerstandskämpfer – hat Wenger befragt und zusammen mit ihren
Beobachtungen und Tagebucheintragungen ein bewegendes Buch geschrieben.
Die Autorin wird über den Alltag in den besetzten Gebieten erzählen und uns Auszüge aus
ihrem kürzlich erschienenen Buch „Checkpoint Huwara“ vorstellen. Sie gewährt uns einen
höchst persönlichen und erschütternden Einblick in das Leben der von den politischen
Entscheiden direkt Betroffenen.
Karin Wenger studierte Gesellschaftswissenschaften in Fribourg, Irland und an der
Universität Birseit im Westjordanland. Seit 2004 berichtet sie als freie Journalistin aus dem
Nahen Osten u.a. für die „NZZ“. 2006 wurde ihr der Zürcher Journalistenpreis verliehen.
Datum/Zeit: Sonntag, 2. November 2008, 17.00 Uhr
Ort: Aula der Alten Kantonsschule, Bahnhofstrasse 91, Aarau
Eintritt: Fr. 15.-/ Fr. 10.- ermässigt

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